Kunststudium in Dresden und Berlin

Arbeit als Künstlerin

 

Bildhauerin wollte ich werden, seit ich denken kann.

Um die Grundlagen dieser Kunst gründlich zu studieren habe mir als ersten Studienort die ehrwürdige Kunstakademie in Dresden ausgesucht. Jedes Jahr eine lebensgroße Figur nach Modell in Ton formen: Das war das Programm in der Abteilung Plastik, dazu unter anderem Komposition, Architekturgrundlagen, Schrift, Kunstgeschichte und ganz wichtig: Marxismus-Leninismus.

Abgesehen von letzterem schätze ich noch heute diese sehr auf die gestalterischen Basics orientierte Ausbildung.

Bei dem Kunstunterricht, den ich hier im Atelier in Bad Bevensen oder in Ihren Räumen anbiete, vermittle ich genau diese Grundlagen im Zeichnen, Malen und Modellieren.

Später habe ich mein Studium in Berlin fortgesetzt und nachgeholt, was in Dresden nicht vermittelt wurde: weit gefasste philosophische Grundlagen, Kunstgeschichte nach 1945, feministische Studien. 

Mit der Geburt meiner Kinder rückten Geburtsdarstellungen in den Fokus meiner künstlerischen Arbeit. In meiner Diplomarbeit habe ich mich theoretisch und praktisch mit diesem Thema auseinandergesetzt.

2013 fand meine letzte Ausstellung als Bildhauerin statt.

Seitdem konzentriere ich mich ganz auf meine Arbeit als Grafikdesignerin. 

Studienarbeit, h: 180cm, 1987/88

 

Geburt, Papiermaché, farbig gefasst, 100x100x100cm, 1994

Frau und Kind, Papiermaché, farbig gefasst, 150x150cm, 1999

Entwurf für ein Billboard-Wettbewerb zum Thema „displaced“ mit Blick in das Lager, in dem meine Skulpturen gelagert sind, 2017